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Meine Anka, 2 Jahre      

 

Please Master

 

Master - Why?
by Pat Craig

 

Übersetzung

Please Master, I am so tired of hurting. Did you know that I only wanted you to love me and give me lot's of praise and affection? Why did you choose to yell and scream at me when I misbehaved? At times, you resorted to physical abuse. Remember, you were the one who chose to take me home. After you separated me from my mother and siblings, why did you change your mind? Wasn't I the same soft, lovable cuddly puppy? Was I wrong in expecting you to be my new family?

When I pottied in your domain, it wasn't that I was stupid, like you yelled. After all, going potty at any time or place was very natural for me. Did you really think I was just trying to displease you? I just didn't understand what you expected from me. Can you imagine how totally crushed and humiliated I felt when you shoved my face in the mess I made, then threw me outside?

How about the time you kicked me across the room, calling me a dumb, stupid mutt. I, like you, have sensitive feelings and strong emotions. How was I to know that your new boots were not toys? It was so boring, being at home all alone, with nothing to do. I only wanted something to play with and chew on. did you know that my poor body ached for days afterwards? Yet, you wondered why I cringed and whimpered at your touch.

Those cold winter nights that I stood, shivering, wiht my nose pressed against the glass, softly whimpering to come in, you just ignored me. I learned a long time ago not to bark. I still can feel you swatting me on the head, as you yelled for me to shut up. There you sat, all warm and cozy, by the fire, sipping wine and reading your favorite book. Oh, how I yearned for your companionship! Just to lay at your side, or perhaps curl up at your feet; to have you reach down and touch me every once in awhile. Couldn't you understand I needed your love and affection, just as I wanted to give you mine? Maybe you just didn't care.

Remember how you complained about my shedding, getting hair everywhere, telling me I was nothing but a stinking, grubby dog? Don't you think I would have appreciated being brushed, vaccumed and bathed? My appearance is important to my feelings of self worth, just as yours are.

Not once did you ever take me to have fun. All the times you went hiking in the mountains, I was left at home. Didn't you ever think how much I would enjoy running and exploring new things? I would have been happy if you would have just played ball with me. But no, you didn't have time for me. I felt like I was a millstone around your neck.

How would you like to spend your life alone, with no social contacts, eating and drinking out of dirty dishes? Can't you smell my bed? It should have been washed months ago.

Now look at me! Only 18 months old and condemned to die. They say I'm unpredictable, that I could be dangerous, and possibly vicious. This is not true! I'm not mean like they say. It's just that I'm so scared of being hurt again, that I react without thinking. Later, I am sorry for my actions and regret that I am no longer capable of controlling myself.

If only someone would try to understand me and help me to overcome my fears! I just need someone I can feel safe with, whom I can trust. Someone who will have confidence in me. I haven't changed inside. I'm still the same, fun loving, affectionate puppy I used to be. I need help to express these feelings once again.

 

Übersetzung

 Bitte Herr, ich möchte nicht mehr verletzt werden. Wusstest du, dass ich nur wollte, dass du mich liebst und dass du mir viel Lob und Zuneigung gibst?

Warum hast du mich angeschrien und angebrüllt als ich mich schlecht benahm? Manchmal hast du mich auch misshandelt. Erinnere Dich, Du warst es, der beschloss mich nach Hause nahm. Warum hast deine Meinung geändert, nachdem du mich von meiner Mutter und meinen Geschwistern getrennt hast? War ich nicht mehr der gleiche, weiche, liebenswerte und kuschelige Welpe? War es falsch von mir zu erwarten, dass du meine neue Familie bist?

Als ich in dein Heim machte, war ich nicht so dumm wie du brülltest.

Es war für mich einfach natürlich überall und zu jederzeit irgendwo hinzumachen. Glaubst du wirklich ich wollte versuchen dir zu missfallen? Ich verstand einfach nicht, was du von mir erwartest. Kannst du dir vorstellen, wie gedemütigt und bedrückt ich war, als du mein Gesicht in den Dreck gestoßen und mich hinausgeworfen hast? Oder wie du mich quer durch das Zimmer getreten hast und mich einen blöden, dummen Köter genannt hast? Ich habe, genau wie du, empfindliche und starke Gefühle. Wie konnte ich wissen, dass deine neuen Stiefel kein Spielzeug waren? Es war so langweilig ganz allein zu Hause zu sein und nichts zu tun haben. Ich wollte nur etwas zum Spielen und zum darauf rumkauen. Wusstest du, dass mein armer Körper mich noch Tage danach schmerzte? Und doch hast du dich gewundert, warum ich wimmerte und bei jeder Berührung zurückschreckte.

An jenen kalten Winternächten, an denen ich zitternd mit an das Glas gepresster Nase dastand und leise wimmerte um hereingelassen zu werden, hast du mich einfach ignoriert. Vor langer Zeit lernte ich nicht zu bellen. Ich fühle immer noch deine Schläge auf meinen Kopf als du mich anschriest still zu sein. Dort drin hast du gesessen, warm und gemütlich an deinem Feuer, hast Wein getrunken und dein Lieblingsbuch gelesen. Oh, wie habe ich mich nach deiner Gesellschaft gesehnt. Nur an deiner Seite zu liegen oder vielleicht zusammengerollt zu deinen Füßen wo du mich ab und zu berühren konntest. Konntest du nicht verstehen, dass ich deine Liebe und Zuneigung brauchte, genau wie dir meine geben wollte? Vielleicht war es dir einfach egal.

Erinnerst du dich wie du dich über meine Haare aufgeregt hast, mir gesagt hast, ich sei ein stinkender, verwahrloster Hund? Glaubst du nicht, ich würde es geschätzt haben gebadet und gebürstet zu werden? Mein Aussehen ist wichtig für mein Selbstbewusstsein - genau wie für dich.

Du nahmst mich nicht einmal mit, um Spaß zu haben. Immer wenn du in die Berge wandern gingst, ließest du mich alleine Zuhause. Hast du dir nie gedacht, dass es mir gefallen würde zu rennen und neue Sachen zu erkunden? Ich wäre schon glücklich gewesen, wenn du nur Ball mit mir gespielt hättest. Aber nein, du hattest keine Zeit für mich. Ich fühlte mich, als ob ich ein Mühlstein um deinen Hals wäre.

Wie würde es dir gefallen allein zu leben, ohne Sozialkontakte, aus dreckigem Geschirr zu Essen und zu Trinken? Kannst du mein Bett riechen? Es hätte schon vor Monaten gewaschen werden müssen.

Nun sieh mich an! Erst 18 Monate und zum Sterben verurteilt. Sie sagen, dass ich unberechenbar bin, dass ich gefährlich und bösartig sein könnte. Das ist nicht wahr! Ich bin nicht so gemein wie sie sagen. Es ist nur, dass ich soviel Angst habe, dass mir wieder wehgetan wird und dann ohne zu Denken reagiere. Später tut mir mein Verhalten leid und ich bedauere dass ich mich nicht beherrschen kann.

Wenn nur jemand versuchen würde mich zu verstehen und mir helfen würde meine Ängste zu überwinden! Ich brauche nur jemand bei dem ich mich sicher fühlen kann, dem ich vertrauen kann. Jemanden der mir vertrauen will. Ich habe mich innerlich nicht verändert, ich bin immer noch der Spass-liebende liebevolle Welpe, der ich war. Ich brauche Hilfe, um diese Gefühle noch einmal ausdrücken zu können.

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Mit den Augen eines Wolfes

 

Seit den Zeiten, als nur Sonne und Mond uns Licht gaben, kannte ich Dich. Aus den riesigen und undurchdringlichen Wäldern heraus beobachtete ich Dich. Ich war Zeuge, als Du das Feuer 
bändigtest und fremdartige, neue Werkzeuge machtest.

Von den Kämmen der Hügel und Berge aus sah ich Dich jagen und beneidete Dich um Deine Jagderfolge. Ich fraß Deine Beutereste und Du fraßt meine Beutereste.

Ich lauschte Deinen Gesängen und sah Deinen Schatten um die hellen Feuer tanzen. In einer Zeit so weit zurück, daß ich mich kaum mehr erinnern kann, schlossen sich einige von uns Dir an, um mit Dir an den Feuern zu sitzen. Sie wurden Mitglieder Deines Rudels, jagten mit Dir, beschützten Deine Welpen, halfen Dir, fürchteten Dich, liebten Dich.

Und für sehr lange Zeiten lebten wir so zusammen, denn unsere Wesen waren sich sehr ähnlich. Deswegen hast Du die Zahmen von uns adoptiert. Ich weiß, einige von Euch respektieren auch mich, den Wilden. Ich bin ein guter Jäger. Auch ich respektierte Dich. Auch Du warst ein guter Jäger. Ich sah Dich oft gemeinsam mit den Zahmen Beute erlegen.

In jenen Zeiten gab es alles im Überfluss. Es gab nur wenige von Euch. Die Wälder waren groß. Wir heulten zusammen mit den Zahmen in der Nacht. Einige von ihnen kehrten zu uns zurück, um mit uns zu jagen. Einige von ihnen fraßen wir, denn sie waren uns zu fremd geworden. So lebten wir zusammen für lange, lange Zeiten. Es war ein gutes Leben.

Manchmal stahl ich von Deiner Beute, und Du stahlst von meiner Beute. Erinnerst Du Dich, wie Dein Rudel hungerte, als der Schnee hoch lag? Du fraßt die Beute, die wir erlegt hatten. Das war unser Spiel. Das war unsere gegenseitige Schuld. Manche nannten es ein Versprechen.

Wie viele der Zahmen aber wurdest auch Du uns immer fremder. Wir waren uns einst so ähnlich, aber jetzt erkenne ich einige der Zahmen nicht mehr und ich erkenne auch einige von Euch nicht mehr. Du machtest auch die Beute zahm. Als ich begann, Deine zahme Beute zu jagen (es waren dumme Kreaturen, auf die die Jagd keine Herausforderung war, aber die wilde Beute war verschwunden), jagtest Du mich und ich verstand nicht, warum.

Als Deine Rudel immer größer wurden und begannen, gegeneinander zu kämpfen, sah ich Eure großen Kriege. Ich fraß jene, die Du erschlagen hattest. Dann jagtest Du mich noch mehr, denn für mich waren sie Nahrung, aber DU hattest sie getötet.

Wir Wilden sind nur noch wenige. Du zerstörtest unsere Wälder und brachtest viele von uns um. Aber ich jage immer noch und füttere meine versteckten Welpen, wie ich es immer getan habe. Ich frage mich, ob die Zahmen eine weise Wahl trafen, als sie sich Euch anschlossen. Sie haben den Geist der Wildnis vergessen. Es gibt viele, viele von ihnen, aber sie sind mir so fremd. Wir sind nur noch wenige und ich beobachte Dich immer noch, um Dir auszuweichen.

Ich denke, ich kenne Dich nicht mehr länger.

Fundstelle: http://grauwoelfin.rdz.de/

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WAITING ( author unknown)

 

I got to the gate of Heaven yesterday

after we said good-bye.

I began to miss you terribly,

because I heard you cry.

 

Suddenly there was an Angel and she asked me to enter Heaven's gate.

I asked her if I could stay outside

for someone who'd be late.

I wouldn't make much noise you see,

I wouldn't bark or howl.

I'll only wait here patiently

and play with my tennis ball.

 

The Angel said I could stay right here

and wait for you to come

Because Heaven just wouldn't be Heaven

if I went in alone.

 

So I'll wait right here, you take your time, but keep me in your heart.

Because Heaven just wouldn't be Heaven

without you to warm my heart.

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Regenbogenbrücke

 

Es gibt einen Ort, der Regenbogenbrücke genannt wird. Dieser verbindet Erde und Himmel. Verläßt uns ein geliebtes Tier, geht es an diesen ganz  besonderen Ort. Dort gibt es grüne Wiesen und Hügel für all unsere geliebten Freunde. Dort spielen und toben sie zusammen. Es gibt reichlich zu essen und zu trinken. Die Sonne scheint, und es ist angenehm warm.

All die kranken, verstümmelten, verletzten oder alten Tiere sind wieder jung, gesund und stark, gerade so, wie wir uns an sie in unseren Träumen von vergangen Tagen erinnern. Sie sind fröhlich und zufrieden, bis auf eine kleine Sache: Jedes vermisst jemand ganz Besonderen, der nicht bei ihm ist.

Alle rennen und spielen zusammen. Aber es kommt ein Tag, an dem eines plötzlich inne hält und in die Ferne schaut. Sein Körper bebt. Es löst sich von der Gruppe. Es fängt an zu laufen. Seine Beine tragen es schneller und schneller.

Dein Freund hat dich entdeckt, und wenn ihr euch endlich wieder trefft, seid ihr glücklich vereint, um niemals wieder getrennt zu werden. Glückliche Küsse bedecken Dein Gesicht, deine Hände streichen über den geliebten Kopf deines Tieres. Du siehst wieder und wieder in die treuen Augen deines Freundes, der so lange aus deinem Leben, aber nie aus deinem Herzen, verschwunden war.

Gemeinsam überquert ihr nun die Brücke...

(Autor unbekannt)

 

Wie konntest Du?

Allmählich verbrachtest du mehr Zeit auf der Arbeit als zu Hause mit mir, um "Karriere" zu machen. Auch verbrachtest du nun sehr viel Zeit damit, um einen "menschlichen Partner" finden zu können. Ich wartete immer geduldig auf dich, tröstete dich bei Liebeskummer und deinen Enttäuschungen und freute mich ebenso mit dir, als du Erfolg bei einer Frau hattest. Sie, jetzt ist sie deine Ehefrau, ist kein "Hundeliebhaber", aber trotzdem begrüßte ich sie in unserem Heim, respektiere sie und zeigte ihr, dass ich sie mag. Ich war glücklich, weil du glücklich warst!

Dann kam die Zeit, in der Babys zur Welt kamen. Ich teilte die Aufregung mit dir. Ich war von der glatten Haut und vom angenehmen Geruch des Babys fasziniert, so dass auch ich sie bemuttern wollte. Aber du und deine Frau dachten nur daran, dass ich den Kindern schaden und sie verletzen könnte.
Daher musste ich die meiste Zeit nun verbannt in einem anderen Raum verbringen, Oh, wie ich sie lieben wollte, aber es war mir nicht vergönnt, denn ich war ein "Gefangener der Liebe". Während sie anfingen zu wachsen, wurde ich ihr Freund. Sie zogen an meinem Fell, griffen auf wackeligen Beinen nach mir, stießen ihre Finger in meine Augen, forschten an meinen Ohren und gaben mir Küsse auf meine Schnauze.

Ich liebte alles an ihnen, besonders ihre Berührungen, weil Deine so selten wurden. Ich war soweit, dass ich die Kinder notfalls mit meinem Leben verteidigen würde. Ich war soweit, in ihre Betten zu schleichen, um ihren Sorgen und geheimsten Träume zuzuhören. Zusammen mit ihnen das Motorengeräusch deines Autos zu erwarten, während du in die Einfahrt fuhrst.

Vor langer Zeit, als man dich fragte, ob du ein Haustier hättest, zogst du aus deiner Brieftasche ein Foto von mir und erzähltest mit vollem Stolz über mich. Die letzten Jahre antwortest du nur noch mit "Ja" und wechselst das Thema. Ich war früher "Dein Hund" und bin heute "nur ein Hund"!

Dann hattest Du eine neue Karrieregelegenheit in einer anderen Stadt, und du und deine Familie zogen in eine Wohnung, in der Haustiere nicht erlaubt waren. Du hattest für dich und deine Familie die richtige Entscheidung zu finden, obwohl es einmal eine Zeit gab, in der "ich" deine Familie war.
Mann oh Mann, hatte die Autofahrt Spaß gemacht, bis ich bemerkte, wo wir angekommen waren. Es roch nach Hunden und Katzen, nach Furcht und nach Hoffnungslosigkeit. Du fülltest Papiere aus und sagtest, dass du wissen würdest, dass man ein gutes Heim für mich finden würde. Die beiden Damen hinter der Theke zuckten mit den Achseln und zeigten dir einen geschmerzten Blick. Sie verstanden die Wirklichkeit, der ein Hund mittleren Alters gegenüberstand, ja sogar ein Hund mit "Papieren", Du hattest die Finger deines Sohnes von meinem Halsband lösen müssen, während er weinend schrie "Nein Papa, bitte lass mir meinen Hund nicht wegnehmen!" Ich wunderte mich in diesem Moment nur, wie du ihm gerade Lektionen über Freundschaft und Loyalität, über Liebe und Verantwortlichkeit beibringen konntest. Zum Abschied gabst du mir einen Klaps auf den Kopf, vermiedest dabei, mir in meine Augen zu schauen und lehntest höflich ab, mein Halsband und meine Leine mitzunehmen. Du hattest einen Termin einzuhalten, nun habe ich auch einen! Kurz nachdem du gegangen warst, sagten die zwei netten Damen, dass du vermutlich Monate voraus vom Umzug wusstest und somit auch eine Möglichkeit vorhanden gewesen sein musste, einen "guten Platz" für mich zu finden. Sie schüttelten ihre Köpfe und fragten sich ... "Wie konntest Du?"

Die beiden netten Damen widmeten uns ihre ganze Aufmerksamkeit, wann immer es ihre Zeit zuließ. Sie fütterten uns täglich und ausreichend, aber ich verlor meinen Appetit bereits vor Tagen. Anfangs, wann immer jemand an meinen Gehege vorbei ging, hetzte ich zur Frontseite und hoffte, dass du es bist, dass du deine Meinung geändert hättest und dass alles nur ein böser Traum war, oder ich hoffte, dass es zumindest jemand sein würde, der mich mögen könnte, der mich retten würde.

Aber die Wahrheit war, dass ich es nicht mit den liebenswerten, kleinen und so tolpatischen Welpen aufnehmen konnte. Weltvergessen in meinem eigenen Schicksal zog ich mich in einer weichen Ecke zurück und wartete ab.

Eines Tages, es war am Nachmittag, hörte ich Schritte. Man holte mich ab, ich ging über einen langen Korridor, bis ich an dessen Ende einen Raum betrat. Es war ein seliger, ruhiger Raum. Die Frau platzierte mich auf einen Tisch, kraulte meine Ohren und erklärt mir, dass ich mich nicht zu sorgen hätte. Mein Herz schlug in voller Erwartung auf das, was da kommen sollte.

Gleichzeitig hatte ich ein Gefühl der Entlastung. Mir, dem Gefangenen der Liebe, gingen die Tage aus. Gemäß meiner Natur war ich mehr um die nette Frau besorgt, als um mich selbst. Ich erkannte, dass sie eine Belastung trägt, die tonnenschwer sein musste. Sie platzierte leicht einen Aderlass um mein Vorderbein, während eine Träne ihre Wange hinunterkullerte. Ich leckte ihre Hand in der gleichen Art und Weise, wie ich es bereits Jahre vorher tat, um dich zu trösten. Sie schob sachverständig die hypodermatische Nadel in meine Vene. Nachdem ich den Einstich und den Eintritt der kühlenden Flüssigkeit in meinen Körper verspürte, lehnte ich mich schläfrig zurück, schaute dabei in ihre freundlichen Augen und murmelte: "Wie konntest Du?".

Möglicherweise verstand sie meine Hundesprache, denn sie sagte, "Es tut mir leid!". Sie umarmte mich hastig und erklärte, dass es ihr Job sei, mir einen besseren Platz zu verschaffen, wo ich nicht ignoriert, missbraucht oder verlassen würde. Einem Platz, an dem ich mich nicht verstecken müsse, einen Platz der Liebe und des Lichts, der so anders sei als auf Erden.

Mit meinem letzten Bissen von Energie wedelte ich mit meinem Zensur und versuchte ihr so zu sagen, dass mein "Wie konntest Du?", nicht gegen sie gerichtet war. Ich dacht an dich, mein geliebtes Herrchen. Ich werde immer an dich denken und auf dich warten. Möge jeder dir in deinem Leben immer diese Loyalität zeigen.

Einige Worte des Autors:

Wenn "Wie konntest Du?" Tränen in Ihre Augen trieb, dann erging es Ihnen genauso wie mir, als ich dies schrieb. Jedermann ist es erlaubt diese Geschichte weiterzugeben, solange es einem nicht kommerziellen Zweck dient.
Erklären Sie der Öffentlichkeit, dass die Entscheidung, ein Haustier in eine Familie aufzunehmen, eine wichtige für das Leben ist, dass Tiere unsere Liebe und unseren Respekt verdienen

Jim Willis

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